Zweiständerfachwerkgebäude unter Satteldach mit links liegendem Erweiterungsbau unter Pultdach. Kerngebäude Fachwerkgebäude in Ziegelstein ausgefacht. Belichtung erfolgt durch Fensterachsen in der östlich und nördlichen Wand. Der südlich liegende Erweiterungsbau ist masiv ausgeführt und über ein stabverbrettertes Tor erschlossen. Im Bereich dieses Anbaus ist die Traufwand des Fachwerkgebäudes entfernt, durch einen Unterzug wid die Dachkonstruktion getragen. Mitbestandteil des Baudenkmals ist das Schmiedefeuer mit Kamin, Winderzeugung und Amboß sowie die Werktische unter den o.g. Fenstern.
Die Schmiede ist bedeutend für die Geschichte der Menschen und die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse in der Ortschaft Hünsborn, weil sie die einzige Schmiede in dieser landwirtschaftlich geprägten Ortslage ist, die sowohl Hufbeschlag als auch die Reparatur landwirtschaftlicher Geräte ausführte. Für die Erhaltung und Nutzung liegen wissenschaftliche und volkskundliche Gründe vor, weil diese Schmiede die letzte einschließlich Ausstattung komplett erhaltene ihrer Art in der Gemeinde Wenden ist und Aufschluß über Arbeits- und Fertigungsmethoden vermitteln kann sowie das Berufsbild des Schmiedes verdeutlicht.
Öffnungszeiten
Die Schmiede ist nur von außen zu besichtigen.