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    • Joel Prieto

      Der in Madrid geborene und in Puerto Rico aufgewachsene Tenor Joel Prieto begann seine internationale Karriere nach dem Gewinn des 1. Preises bei Plácido Domingos Operalia Wettbewerb. Er studierte an der Manhattan School of Music sowie am Atelier Lyrique der Opéra National de Paris sowie im Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Von 2006 bis 2008 war er Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin. Joel Prietos Repertoire umfasst die Tenorpartien Mozarts wie Tamino („Die Zauberflöte“), Ferrando („Così fan tutte“), Belfiore („La finta giardiniera“) und Don Ottavio („Don Giovanni“), Donizettis Ernesto („Don Pasquale“) und Nemorino („L’elisir d’amore“), Almaviva (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Fenton (Verdi „Falstaff“), Iopas (Berlioz „Les Troyens“), Tybalt (Gounod „Roméo et Juliette“), Steuermann (Wagner „Der fliegende Holländer“) sowie Fernando in der Zarzuela „Doña Francisquita“. Es gastierte u.a. am Gran Teatre del Liceu Barcelona, beim Spoleto Festival, im Teatro Municipal Santiago de Chile, der Opera de Puerto Rico, Santa Fe Opera, Washington National Opera, Houston Grand Opera, im Royal Opera House Covent Garden, Teatro dell’Opera Rom, bei den Salzburger Festspielen, an der Bayerischen Staatsoper sowie wiederholt an der Deutschen Oper und Staatsoper Berlin. Er sang den Narraboth (Strauss „Salome“) unter der Leitung von Zubin Mehta sowie beim Glyndebourne Festival 2014 Belfiore. 2015/16 debütierte er als Tamino am Teatro Real Madrid sowie Ferrando beim Festival in Aix-en-Provence, mit Folgeaufführungen bei den BBC Proms sowie dem Mostly Mozart Festival New York. Zu den Höhepunkten in dieser Spielzeit gehörten Bénédict (Berlioz „Béatrice et Bénédict“) am Théâtre du Capitole de Toulouse sowie sein Debüt an der Los Angeles Opera als Belmonte (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“), den er zurzeit auch an der Semperoper Dresden singt.
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