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    • Andreas Hermann

      Der junge Tenor Andreas Hermann, geboren in Rottweil am Neckar, studierte zunächst Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Karlsruhe. Es folgte von 1997 bis 2003 ein Gesangsstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro in Karlsruhe und Freiburg.

      Erste Bühnenauftritte umfassen die Hauptrolle in Weills "Mahagonny Songspiel" beim Institut für Musiktheater Karlsruhe und Brittens Albert Herring an der Freiburger Opernschule. 2001 debütierte er an der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart mit der Titelrolle in "Der Schweinehirt" von Gerhard Schedl.

      Für die Spielzeit 2002/03 war er als Gast an der Oper Frankfurt verpflichtet und dort u.a. als Ogier in Schuberts "Fierrabras" und als Jüngling in "Die Frau ohne Schatten" zu sehen. Außerdem sang er den Gomatz in Mozarts "Zaide" am Theater Freiburg.

      Sein erstes Festengagement führte ihn 2003/04 nach Bern, wo er u.a. Tamino, Walther von der Vogelweide ("Tannhäuser") und den russischen Tenor in Donizettis "Viva la Mamma" übernahm.

      Seit 2004/05 ist er Ensemblemitglied des Aalto-Theaters, wo er u.a. folgende Partien sang: Tamino, Ferrando ("Cosi fan tutte"), Fenton ("Falstaff"), Camille ("Die lustige Witwe"), Lysander ("A Midsummer Night’s Dream"), den Italienischen Sänger ("Der Rosenkavalier"), Edmondo ("Manon Lescaut"), Steuermann ("Der fliegende Holländer"), Arturo ("Lucia di Lammermoor") und Bastien in "Bastien und Bastienne". Neu hinzu kommen Don Ottavio ("Don Giovanni") und der Junge Seemann ("Tristan und Isolde").

      Gastengagements führten ihn u.a. als Tamino nach Schwerin, Mannheim und zu den Eutiner Festspielen sowie als Ferrando nach Wiesbaden. In dieser Spielzeit debütiert er an der Oper Göteborg als Fenton sowie am Staatstheater Stuttgart als Ferrando.
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