Der italienisch-deutsche Tenor feierte seinen internationalen Durchbruch 1995 mit Haydns „Orfeo“ bei den Wiener Festwochen. Er studierte in Stuttgart und Karlsruhe. Erste Engagements führten ihn nach Würzburg und Wiesbaden. International startete er an der Scala di Milano (Henze „Das verratene Meer“), am Teatro Municipal de Rio de Janeiro (Rinuccio in Puccinis „Gianni Schicchi“) und am Theatre Royal de la Monnai Bruxelles (David in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“). 1993 bis 2002 war Saccà Mitglied des Opernhauses Zürich, wo er vor allem in Rossini- und Mozart-Partien sein Publikum fand und ebenso als Monteverdis Orfeo sowie in der Uraufführung „Schlafes Bruder“ von Herbert Willi und als Fritz (Schreker „Der ferne Klang“) erfolgreich war. Inzwischen gastiert er an allen großen Opernhäusern der Welt, bei den Festspielen in Salzburg und Bregenz, den Wiener Festwochen wie auch in Glyndeborne und Aix en Provence. Im Februar 2010 sang er die Titelpartie in der selten aufgeführten Oper „Der Spieler“ von Prokofjew am Londoner Covent Garden. Künftige Verpflichtungen werden ihn an die Deutsche Oper Berlin führen (Don José in „Carmen“, Bacchus in „Ariadne auf Naxos“). In Hamburg und Zürich wird er als Palestrina (Pfitzner) und an der Wiener Staatsoper als Werther (Massenet) zu erleben sein.