Ausgebildet u.a. am Mannes College of Music in New York konnte sich die junge israelische Sopranistin Alma Sadé in ihrem Heimatland wie auch in den USA bereits einen Namen als Opern- und Konzertsängerin machen. Neben Liederabenden in den USA sang sie die Partie der Suzel in Mascagnis „L’ amico Fritz“ in Tel-Aviv, wo sie zuvor bereits als Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“ sowie in Verdis „La traviata“ und Mozarts „Zauberflöte“ zu erleben war. Bei einem Liederabend mit dem Gitarristen Nadav Lev gab sie ihr Carnegie Hall-Debut und sang in New York unter der musikalischen Leitung von Joan Dornemann die Pamina in Mozarts „Zauberflöte“. Darüber hinaus wirkte sie an einer Bühnenproduktion der Shtriker Concert Hall in Tel-Aviv mit und wurde für den Soundtrack zum Film „Forgiveness“ engagiert, der beim Internationalen Filmfestival in Berlin ausgezeichnet wurde. 2009/10 wurde sie Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Hier war sie u.a. als Papagena (Mozart „Die Zauberflöte“), Sœur Constance (Poulenc „Dialogues des Carmélites“) und in Brittens „Peter Grimes“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und Rameaus „Platée“ zu erleben. Ab der Spielzeit 2011/12 ist Alma Sadé festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo sie u.a. als Zerlina (Mozart „Don Giovanni“) und Télaïre (Rameau „Castor et Pollux“) zu erleben sein wird.