Chronik

Der Essener Pfarrer Paul Heinrichs hatte in den Kriegsjahren die faszinierende Liturgie der orthodoxen Kirche mit ihrer innigen und vielseitigen Vokalmusik kennengelernt. Gemeinsam mit seinem Kirchenmusiker Karl Linke rief er 1952 - aus Anlass des 1100-jährigen Bestehens von Stift und Stadt Essen und vor dem Hintergrund der Verwandschaft der Essener Äbtissin Theophanu (um 1000-1058) mit dem heiligen Vladimir - eine Chorgemeinschaft ins Leben.

Dieser Chor sollte sich dem Studium der Musikliteratur der ostkirchlichen Riten widmen, um durch die Gestaltung von orthodoxen Gottesdiensten das Verständnis für die Liturgie im Sinne der Ökumene zu fördern.

Der Chor gab sich den Namen nach Johannes von Damaskus, einem bedeutenden byzantinischen Theologen und Hymnendichter des 8. Jahrhunderts.

vgl. Pfarrer Paul Heinrichs in St. Elisabeth - Kirchenbeschreibung

zu Johannes von Damaskus:
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Stand 25.01.2011
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