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Kantoreigeschichte

Friedenskirche Duisburg-Hamborn

Heimat der Kantorei Hamborn

Kleiner Auszug aus der Kantoreigeschichte

Friedenskirche Duisburg-Hamborn



Der Kirchenchor der Friedenskirche wurde bereits im Jahre 1917 gegründet. Der erste hauptamtliche Kantor an der Friedenskirche wurde 1953 der A-Musiker Karl-Heinz Grapentin. Kantor Grapentin kam aus Rheinhausen, hatte sein A-Examen an der Musikhochschule Köln gemacht und gehörte einer jungen Generation von Kirchenmusikern an, die dazu ausgebildet waren, mit hoher Qualität an das Kantorei-Ideal der Barockzeit anzuknüpfen. Und so erarbeitete er für Hamborn wichtige Teile des Kantatenwerkes von Johann Sebastian Bach. Er veranstaltete in der Adventszeit ein "Quempassingen" und führte Werke von Heinrich Schütz auf, u.a. dessen "Weihnachtshistorie"mit historischen Instrumenten.

Ludwig Richter

Kantor Ludwig Richter


Nachfolger von Kantor Grapentin wurde 1957 Ludwig Richter. Er vereinte den Kirchenchor und die Kantorei zu der "Chorgemeinschaft der Friedenskirche" und formte aus dieser in den folgenden Jahren den Konzert - und Oratorienchor des Duisburger Nordens. Durch seine Tätigkeit als Musiklehrer am Städt. Elly-Heuß-Knapp-Gymnasium konnte er den Chor stets mit jugendlichen Stimmen unterstützen. Kantor Ludwig Richter führte in den 35 Jahren seines Kantorats die großen Messen und Oratorien auf. (u.a. Bach: "Weihnachtsoratorium"; Händel: "Messias"; Mozart: "Requiem"; "Krönungsmesse"; "Große Messe in c-moll"; Schubert: "Messe in As-Dur"; Bruckner: "Messe in f-moll"; Haydn: "Schöpfung"; Brahms: "Ein deutsches Requiem"; Beethoven: "C-Dur-Messe")

Udo Witt

Udo Witt


Da sich die Kirchengemeinde Hamborn und der damalige Kirchenkreis Duisburg-Nord um die Erhaltung einer A-Stelle an der Friedenskirche bemühten, stellten sich im Herbst 1991 mehrere Bewerber vor. Udo Witt, der bislang als Kantor in Süchteln tätig war, wurde einstimmig gewählt. Witt übernahm schon vor seiner offiziellen Einstellung sofort die Chorarbeit. Er erarbeitete mit der Chorgemeinschaft neben Bachs großen Passionen ("Johannes-Passion"; "Matthäus-Passion"; "Markus-Passion") auch zwei große romantische Oratorien "Paulus" und "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy, sowie dessen 2. Sinfonie, den "Lobgesang".

Friedenskirche Duisburg-Hamborn


Aber Kantor Udo Witt pflegte auch das von seinem Vorgänger erarbeitete Repertoire des Chores. So führte er neben den bekannten Klassikern wie dem "Weihnachtsoratorium" oder der "Krönungsmesse" auch unbekannte Bearbeitungen berühmter Werke auf ("Messias" in der Bearbeitung von W.A. Mozart ; Mozarts "Requiem" in der Rekonstruktion des amerikanischen Musikwissenschaftlers R.D. Levin).

Tiina Marjatta Henke

Tiina Marjatta Henke


Seit Juli 2003 ist Tiina Marjatta Henke die neue Kantorin an der Friedenskirche Duisburg-Hamborn! Hier einige Stichpunkte zu Ihrer Ausbildung und Ihrer beruflichen Vergangenheit:

1982: C-Examen in Hamm, Westfalen;
1987: B-Examen an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford;
1989: A-Examen an der staatlichen Hochschule für Musik in Köln;
1992: Künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel an der staatlichen Hochschule für Musik, Köln (Prof. Dr. Wolfgang Stockmeier);



Friedenskirche Duisburg-Hamborn


Unter Frau Henke führte der Chor 2003 u.a. Mozart´s Requiem und Mendelssohn 42. Psalm auf. Weiterhin die Duisburger Erstaufführung von E.T.A. Hoffmann - Misere b-Moll, die Christvesper für 4 Chöre von Rudolf Mauersberger, die Johannes Passion von Johann Sebastian Bach, das Weihnachtsoratorium von Bach Teile I. - III., G. B. Pergolesi - ,,Stabat Mater", W.A.Mozart: Große Messe c-Moll KV 427; Motette: „Exsultate, jubilate“ KV 165, Kirchensonate C-Dur KV 278 und zuletzt das Oratorium Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy.


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