Programmvorschläge Kammermusik
Lieder ohne Worte
Ein Dialog von Saxophon und KlavierRobert Schumann (1810-56)
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Der Sehnsucht, Musik könne als universale Sprache dienen, verlieh Felix Mendelssohn Bartholdy mit seiner musikalischen Gattung “Lied ohne Worte” einen Namen. Das Duo M-cine führt den Dialog eines Liedes ohne Worte zwischen Klavier und Saxophon - dem romantischen Instrument schlechthin. 1840 mitten im Schaffen Schumanns und Mendelssohns von Adolph Sax erfunden, verkörpert das Saxophon das gesangliche und farbenreiche Klangideal seiner Zeit. Neben dem namengebenden “Lied ohne Worte” von Felix Mendelssohn Bartholdy fügen sich Liedtranskriptionen von Clara Schumann in das Konzertprogramm. M-cine stellt die von Clara Schumann vertonten Gedichte in das Zentrum ihrer Interpretation. Die Worte der Gedichte und die Klänge der Musik verschmelzen so zu einer originalgetreuen inneren Stimme. Die Fantasiestücke, Märchenbilder und Stücke im Volkston von Robert Schumann runden den Rahmen dieses romantischen Programms ab. |
Schwarze Romantik
Zwischen Melancholie und WahnsinnLeos Janacek (1854-1928)
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Die Gegenströmung der Romantik zeichnet sich besonders durch ihre Betonung des Düsteren, Melancholischen und einer Faszination des Bösen aus. Exzessive Klänge und wilde Rhythmen bei Janacek und Zemlinsky begegnen schaurigen Melodien bei Alma Mahler und finden ihren Gegenpol in Robert Schumanns Fantasiestücken und lyrischen Märchenbildern. ![]() |
Bacasax
Ein Spiegel von über 100 Jahren KammermusikIvan Markovitch(1929): Complainte et DanseIda Gotkovsky (1933): BrillancePhilippe Hurel (1955): BACASAXRobert Planel (1908-94): Prèlude et SaltarelleClaude Debussy (1862-1918): RapsodieFranziska Windisch (1983): RauschenChristina C. Messner: nos.feratu |
Explosive Virtuosität, melancholische Klagen und energiegeladene Tänze zeichnen Ivan Markovitchs “Complainte et Danse” und Ida Gotkovskys “Brillance” gleichermaßen aus. Mit französischem Raffinement für Klangfarben beginnt Claude Debussys “Rapsodie”. Durch die Wechselwirkung von Obertönen erreichen Saxophon und Klavier in dem zeitgenössischen “Bacasax” von Philipp Hurel einen neuen gemeinsamen Klang, in dem die beiden Instrumente nicht mehr eindeutig voneinander zu unterscheiden sind. Wie eine logische Schlussfolgerung dieser Entwicklung erklingt in “Rauschen” von Franziska Windisch ein Trio aus Klavier, Saxophon und Tonband. Eine neue optische Ebene im Konzert erschließen die szenischen Elemente in “nos.feratu” von Christina C. Messner. |
Pinturas Latinas
Sinnliche Melodien, waghalsige Rhythmen und folkloristische Anklänge.Manuel de Falla (1876-1946)
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Manuel de Falla orientiert sich in den Siete Canciones populares Espanolas ganz an der traditionellen Form der Volkslieder. Jedoch gestaltet er hier die Begleitung aus dem melodischen Material mit großer harmonischer Experimentierfreudigkeit. So findet man u.a. Orgelpunkte, hinzugefügte Obertöne und überraschende Modulationen. Den argentinischen Tangos von Astor Piazzolla und Juan Maria Solare stellt M-cine den nicht weniger sinnlichen finnischen Tango “Satumaa” gegenüber. Der kleine Czardas von Pedro Itturalde bildet einen virtuosen Abschluss dieses populären Programms. ![]() |


