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Grafiken: ©Residenzpflicht-Invisible Borders

20. September bis 03. Oktober 2011 in Bochum


Residenzpflicht – Invisible Borders

Für Flüchtlinge im Asylverfahren oder mit Status der Duldung existieren in Deutschland an alltäglichen Orten unsichtbare Grenzen. Sie dürfen sich z.B. aufgrund der sogenannten ‚Residenzpflicht’ nur innerhalb eines ihnen zugewiesenen Bereiches bewegen.

Die Ausstellung „Residenzpflicht – Invisible Borders“ dokumentiert anhand von Modellen, Plänen, Texten, Fotografien, Audio- und Videodokumenten die dabei produzierte Geographie mehrfacher Einsperrung und Ausgrenzung, die durch sie verursachte Raumwahrnehmung aber auch Strategien des Widerstands. Beim Gang durch die Ausstellungsteile, die als begehbare Landkarte angeordnet sind, werden den BesucherInnen vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte geboten, um sich selbst ein Bild von den in Deutschland existierenden Mechanismen der Ausgrenzung von Flüchtlingen zu machen.

Foto: ©Residenzpflicht-Invisible Borders

Die Ausstellung entstand 2009 und wurde erstmals im Juni/Juli 2009 in Berlin gezeigt. Danach ging sie als Wanderausstellung nach Potsdam, Hannover und Zossen, wo sie durch einen Brandanschlag zerstört wurde. Dank vielfältiger Unterstützung konnte sie neu hergestellt werden und wurde seitdem in 10 weiteren Städten in Deutschland gezeigt.

Wir wollten diese thematische Ausstellung ursprünglich in Duisburg-Ruhrort präsentieren. Eigentlich im Lokal Harmonie. Als uns dieser Ort geschlossen wurde, haben wir – hauptsächlich zur Präsentation dieser Ausstellung – das Ladenlokal am Ruhrorter Neumarkt 18b angemietet, wo nun die Elemente der Ausstellung lagern, wo sie aber nicht gezeigt werden darf (vgl. hierzu www.lokal-harmonie.de ).

Sie wird nun (etwas später als geplant) vom 20. September bis 03. Oktober 2011 in Bochum zu sehen sein.

Der Ort: ROTUNDE – Alter Katholikentagsbahnhof in Bochum-Ehrenfeld (zwischen Bermudadreieck und Schauspielhaus)

Demnächst hier die Öffnungszeiten und das ergänzende Programm (Diskussionen, Seminare, Filme, Hörspiele) zur Ausstellung.

Wir danken dem Team der ROTUNDE sehr herzlich für ihre Gewährung von Asyl für unsere Ausstellung!

In Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung durch:

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Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Sparda-Bank-West, Kreativkreis Ruhrort (Duisburg)