Frans van der Meulen

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Beschreibung

Vita

1938 geboren in Amsterdam, Kindheit in Hamburg
und Fohnsdorf, Obersteiermark (Österreich)
1952 Drogistenlehre in Leoben (Österreich)
1957 Orientierungsjahr in Hamburg
1958 Wehrpflicht in den Niederlanden
1959 Amerikareise
1960 Kunststudium Akademie St. Joost in Breda, NL
(Fotografie und visuelle Formgebung)
1965 Film-Assistenzen in Köln
1966 Filmschnitt und Regie (Radio Bremen)
1968 Freier Autor/Regisseur und Produzent von
Fernsehfeatures und Dokumentarfilmarbeiten
für öffentlich rechtliche Fernsehanstalten
(Radio Bremen, WDR und andere).



Filmografie

Radio Bremen, eine Auswahl): "Protest in der Kunst" (Hamm/Gerhardt/ van der Meulen) (3x45'); "Theater in den Niederlanden", (45'); "Was wir unseren Kindern schuldig bleiben" (60‘) (Roselett/van der Meulen); "Das niederländische Fernsehen" (35'); "Kinder und ihre Sexualität" (45') (Dahl/van der Meulen); "Lebensläufe - Eine Gräfin" (45'); "Inselkinder" (35').

WDR, Köln eine Auswahl: "Müllkippe Nordsee" (Kaiser/van der Meulen) (45'); "Hans-Dieter Hüsch - Ich sing für die Verrückten" (Broder/van der Meulen) (60'); "Amsterdam - Goldene Zeit der Kaufleute" (Pilotfilm 45'); "Joseph Wulf - Ein Schriftsteller in Deutschland" (Broder/ van der Meulen) (90'); "Ein Museum hat immer Staub - Het Stedelijk, Amsterdam" (35'); "Das Alzheimer Syndrom" (30); "Eine Zukunft für Ideen - Amsterdam, Europäische Kulturhauptstadt 1987" (60'); "Bilderbuch Deutschland, Schwalm-Nette" (45').

1982 adhoc-Seminar für Mitarbeiter der lokalen
Fernsehstation Atbara, Sudan
1992 „Der stumme Tod“ Landesdrehbuchförderungen von
der freien Hansestadt Hamburg und Niedersachsen;
1995 Medienkonzept für einen ökologisch definierten
Informationstransfers gefördert von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt.



Umweltfilme
Eine Auswahl

"Mülldeponie Mechernich"
Neue ökologische Erkenntnisse und nicht mehr zu bewältigende Müllmengen verlangen eine offene Auseinandersetzung zwischen Abfallwirtschaft und Gesellschaft - die Umwelt bleibt auf der Strecke. Ein Blick über die eigene Mülltonne hinaus. (30'/1985)

"Mülltourismus auf den Rhein"
Illegale Abfalltransporte auf den Rhein und falsche Angaben in den Ausfuhrdokumenten schüren in den Niederlanden die Ängste „zur Lagerhalde deutschen Industrieabfalls zu werden“. (8' AKS/1986)

"Immer mehr Müll und wie ein Beamter damit fertig werden soll"
In Nordrhein-Westfalen fällt die Hälfte des bundesrepublikanischen Gewerbe- und Industrieabfalls an. Die Hälfte davon alleine im Regierungsbezirk Düsseldorf, in einer der dicht besiedeltsten Industrieregionen der Welt. Regierungsbaudirektor Seidel, für die Kontrolle, Genehmigung sowie Entsorgung im Abfallderzernat zuständig, steht mit dem Rücken an der Wand. (30'/1988)

"Sondermüll – 10 nach 12"
Ein mittelständischer Unternehmer will nicht geschluckt werden und sucht Anschluss an die großindustrielle Abfallentsorgung. „Wo die Analyse ausbleibt, leidet auch die Kontrolle“, findet Götz Reimann, der auf dem alten Raffineriegelände des Familienunternehmens eine Sondermüllverbrennungsanlage bauen will. (30'/1988)

"Abfallbinnenmarkt – Immer mehr Sondermüll, und wie die Branche damit fertig werden soll"
Der Bau von Verbrennungsanlagen und Deponien stösst auf Widerspruch. Gebrauchte Industrielösemittel werden als wiederverwertbares Wirtschaftsgut (Brennstoff) ins Ausland verkauft und bewahrt Nordrhein-Westfalen vor dem Kollaps. (45'/1989)

"Abfallverbrennung in NRW"
Industrie und Bevölkerung produzieren eine nicht mehr zu bewältigende Müllmenge, für die es keine Deponien mehr gibt. Umweltminister Matthiesen und Abfallentsorger setzen auf eine umstrittenen Müllverbrennung. Das Abfallkarussell dreht sich in einem Kölner Müllskandal. Programmfüllend im WDR-Magazin „Aktuellen Stunde (6x 6'/1990): 1. Einführung ins Thema, 2. Das Rahmenkonzept des Umweltministers, 3. Zuviel geplante Sondermüllverbrennungsanlagen?, 4. Dioxine - Die Angst vor Umweltgiften und warum sie hingenommen werden muss, 5. Die Abfallbewältigung erfordert eine neue Qualität der Auseinandersetzung, 6. Einige Alternativen zur Abfallbewältigung.

"Ein Kommissar sieht grün"
Immer mehr Umweltkonflikte verlangen mehr Polizisten – die Alltagsarbeit des Kriminalhaupt- kommissars Linden in Erftstadt) (30'/1990)

"Die Umweltschere – Im Labyrinth der Kompromisse"
Die Kluft zwischen Umweltdenken und Umwelthandeln wird immer größer - sie zwischen Ökonomie und Ökologie zu schließen wird immer schwieriger. Wirtschaftliche Zwänge, Missverständnisse und fehlende Einsichten blockieren Auswege für ein gemeinnütziges Handeln. (30'/1991)

"Unselige Giftgasopfer – iranische Kriegsverletzte in NRW"
Lebensgefährliche innere Verbrennungen und Verätzungen haben sie schon überlebt. Jetzt kommen iranische Giftgasopfer mit der Hoffnung nach Deutschland um für ihre Rückenmarkschäden und andere Krebsarten Heilung zu finden. Ehemalige Mitarbeiter des Recklinghauser St. Elisabeth-Krankenhauses geben Auskunft über ihren ungewöhnlichen Pflegeeinsatz und anderem auch Toxikologe Prof. Aubin Heyndrickx, Gent), der für die UNO Analysen über die irakischen Giftgaseinsätze erstellte. (30'/1991)

"Asylbewerber – Beobachtungen am Niederrhein"
Im ursprünglichen Festsaal des Ortes sind Obdachlose und Asylbewerber untergebracht. Auf der Erntemaschine arbeiten Schwarzafrikaner, mit der die Zwiebelernte eingefahren wird und die Sozialarbeiter von Elmpt treiben die Miete im Container ein, der außerhalb der Ortschaft aufgestellt wurde. Darin befinden sich 24 Betten, Schlafstatt für Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien und den Krisengebieten Afrikas. Der Weltkonflikt in einem Asylantencontainer am Niederrhein.
(45'/1992)

"Mit brachialer Gewalt – Im Labyrinth gesellschaftlicher Beziehungslosigkeit"
Ein Streifzug durch den Alltag gibt den Blick frei auf eine Gesellschaft, in der Kinder missbraucht, alte Menschen abgeschoben, Frauen vergewaltigt und zu Viele an Umweltbelastungen erkranken. Immer mehr Familien geraten durch gesellschaftliche Gewalteinflüsse in soziale Not. (45'/1993)



Während einer längeren Krankheitsphase entstand eine Fotosammlung „Collection Stavenhof“.

"Das andere Kölnbild":
Liegendes Pferd (Schneereliefs)/Pinkes Reich (Porträtreihe) 2003-2006/Warten auf den Papst 2005/Stadtgänger 2006/Còte Cologne 2007/Domplatte 2008/Kölnischer Kunstverein/ Möwenwinter/Regentag/Vermauerte Zeit, Multibild 2005-9/Der Fluss 2007/
Kölnschnee 2007/A single event (Skulpturenpark im Winter) 2008.

Fotoessays:
Kölnherbst 2004-2006/Im Sog der Vergänglichkeit 2005/Donneckers Skulpturen 2006.

Experimentelle Fotografie:
Miezes Albtraum (scanART) 2004, Reißwolf (abstracts) 2007, Yucca abstrakt und grün 2007.

Digitaler Fotorealismus:
Zeitcafe 2006/Waldweg 2007/Ristorante SantoFoodturismo 2008.



Aktuelle Videoarbeiten:
"an einem Rosenmontag in Köln…"
Ibo Minssen und Lev Silber - zwei Fotografen in Aktion (15:00/3x4)
Ein Kulturvideo von Frans van der Meuten / Postproduktion Tamara Hammel

In Arbeit:
„Ibo Minssen - Porträt". Bewahrer der Langsamkeit.
Ein anerkannter Fotograf ignoriert das digitale Zeitalter und realisiert mit seinem Buchdrucker weiterhin auf einer alten Heidelberg seine Fotobücher.
Ein Kulturvideo (90 Minuten)

In Vorbereitung:
„Maderbua“ (Arbeitstitel), Die Nazidiktatur zerstörte eine vorhandene europäische Bindung, die dem Kind verheimlicht wurden und es dazu bewogen haben die Obersteiermark zu verlassen. Ein autobiographisches Videodokument (90 Minuten)

„Global Village Eigelstein“ (Arbeitstitel),
Langzeitbeobachtung in einem Kölner Stadtteil vor dem Hintergrund der Globalisierung und europäischer Integration (90 Minuten)


Köln, 2012