Michael Güttler

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Der aus Dresden stammende Dirigent ist spätestens durch sein kurzfristiges, sensationell erfolgreiches Einspringen für Valery Gergiev mit dem „Ring des Nibelungen“ (Wagner) und „Parsifal“ (Wagner) am Mariinsky-Theater in St Petersburg 2003 in die vorderste Reihe der jungen Dirigentengeneration eingetreten. Nach seiner Ausbildung in den Fächern Violine, Trompete, Klavier, Chordirigieren und dem Studium an der Dresdner Hochschule für Musik (Orchesterdirigieren), sowie zahlreichen Meisterkursen (u.a. bei Leonard Bernstein, Sergiu Celibidache, Miltiades Caridis, Ilya Musin, Valery Gergiev) wurde er in das Förderprogramm Dirigentenforum des deutschen Musikrates aufgenommen. Er errang diverse erste Preise bei internationalen Dirigentenwettbewerben u.a. in Spoleto, Hamm und London.
Von 1998 bis 2002 war Michael Güttler der jüngste Chefdirigent Österreichs am Stadttheater Klagenfurt.
Seit 2002 ist er Permanent Guest Conductor am Mariinsky Theater und dirigiert u.a. den „Ring des Nibelungen“, „Parsifal“, „Tristan und Isolde“, „Lohengrin“ (Wagner), Verdis Werke „Don Carlo“, „Aida“, „La traviata“ und „Falstaff“ sowie Mozarts „Le nozze di Figaro“, „Ariadne auf Naxos“(Strauss) und „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti).
In der Saison 2003/2004 begann seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Anna Netrebko (u.a. in „Don Giovanni“ , „La traviata“, „Lucia di Lammermoor“ und bei diversen Galakonzerten). Eine regelmäßige Tätigkeit als Gastdirigent verbindet ihn darüber hinaus mit zahlreichen renommierten Orchestern und Theatern im In- und Ausland (Opéra National de Paris, Sächsische Staatskapelle Dresden, Deutsche Oper Berlin, Teatro La Fenice Venedig, Teatro San Carlo Neapel, Dresdner Philharmonie etc.) Wiederum als Einspringer hatte er im Mai 2007 einen Sensationserfolg an der Opéra de la Bastille Paris, als er kurzfristig das Dirigat von Wagners „Lohengrin“ (u.a. mit Waltraud Meier und Ben Heppner) übernahm.
In der letzten Saison debütierte er unter anderem beim Israel Philharmonic, Orchestre de Paris, RAI Torino, Radio Madrid, Moskauer Philharmonie, bei der Russischen Nationalphilharmonie , Schwedisches Radiosinfonieorchester.
An der Deutschen Oper am Rhein gastiert Michael Güttler in der Spielzeit 2009/10 mit Verdis „Un ballo in maschera“.
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