Peter Schmidt

Portfolio ansehen

Kontakt

Büro +49 209 495502

Kontakt

Büro +49 209 495502

Beschreibung

Freier Schriftsteller
Belletristik: Kriminalroman, Thriller, Satire, philosophischer Roman
Sachbuch: Emotionale Intelligenz, EQ-Training, Mentaltraining, Werttheorie, Gefühlstheorie, Philosophie, Psychologie

eMail: p e t e r . s c h m i d t11@arcor.de
(zur manuellen Nutzung bitte Leerstellen im Namen weglassen)
.................................................................................................
Inhalt:
1) BIBLIOGRAPHIE
2) PREISE UND AUSZEICHNUNGEN
Projekte
3) GRUNDLAGEN DER EMOTIONALE-INTELLIGENZ-THEORIE
4) 23 THESEN ZUR EMOTIONALEN KLUGHEIT
5) EMOTIONALE INTELLIGENZ UND EMOTIONALE PROBLEME - Neue Techniken, emotionale Probleme zu bewältigen
6) FOKUSSIERUNG AUF GEFÜHLE
7) PROBLEM-DESENSIBILISIERUNG
8) KÖRPER-DESENSIBILISIERUNG
9) WORTKLANGMEDITATION als Instrument der Wahl gegen mentale Probleme
10) PHILOSOPHIE DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ
................................................................................................

Lebenslauf

Studium der Literaturwissenschafte und Philosophie mit Schwerpunkt psychologische Grundlagentheorie an der Ruhr-Universität Bochum. Freier Schritsteller seit 1977. Neben Kriminalliteratur und allgemeiner Belletristik Sachbücher über eigene Forschungen zum Verständnis der Begriffe Gefühl und Emotion, der Theorie der Emotionalen Intelligenz und der philosophischen Werttheorie. Im Zusammenhang damit Entwicklung des sogenannten EQ-Trainings mit Mentaltechniken wie „Scanning“, „Körper-Desensibilisierung“ und „Problem-Desensibilisierung“ zur Stressbewältigung.
...................................................................................................
1) BIBLIOGRAPHIE:

Neu Juli 2012:
''Einsteins Gehirn'', Kriminalroman

Lesermeinungen zum neuen Roman ''Einsteins Gehirn''

''Einfach Klasse.... 1++++
Hallo liebe Leser, wie mein Vorredner schon geschrieben hat, das Buch ist einfach nur SPITZE. Ich kann es jedem empfehlen. Ich lese nicht oft, aber dieses Buch ist..........KLASSE!!!! 1+++++
FAZIT: Kaufen und lesen!!!!''
Arda Aydin ''Administrator'' (amazon)

„Absolute Spannung, Tiefgang, dichte Handlung und rätselhafter Inhalt geben dem Buch für mich eine furiose und bemerkenswerte inhaltlich reizvolle und auch literarisch wertvolle Leselust.“
„100 von 100 Punkten !!!“
Heidi Zengerling (amazon)

''Genialer Klugscheisser
Ein 14-jähriges Universalgenie jagt auf einer irrwitzigen Weltreise der Frage nach, ob er der Sohn von Albert Einstein ist. Autor Peter Schmidt hat mit «Einsteins Gehirn» einen lupenreinen Lügenroman hingelegt.''
(Fabian Kern, Basler Zeitung)

''Peter Schmidts 'Einsteins Gehirn' ist eine kuriose Mischung aus durchgeknallter Kriminalgeschichte und parodistischem Coming-of-age-Roman. Wer’s gern schräg, witzig und intelligent mag, wird hier bestens unterhalten!''
Heide Dessel (Extratratipp, Mönchengladbach)

''Als sich mehr oder weniger zufällig die Gelegenheit bietet, dem chaotischen Zuhause zu entfliehen, beginnt für Albert eine Odyssee, die so unglaublich wie unterhaltsam ist. Neben Begegnungen mit Hollywood-Schauspielerinnen, dem Dalai Lama und anderen Prominenten erfährt Albert mehr über seine eigene Herkunft und all das ist so absurd-komisch, dass es eine Freude ist, als Leser dabeizusein. Es macht Spaß, die unzähligen Anspielungen und philosophischen Debatten zu verstehen, die Albert mit seinen diversen Gesprächspartnern führt und über die unglaublichen Wendungen der Geschichte zu staunen.''
„milla“ (Büchereule.de)

''Ein witziges Buch, im Verlauf der Geschichte laden kuriose Überraschungen zum Lachen ein! Sehr unterhaltsam!''
(literatur-blog)

Neu 2010:

''Endorphase-X'' - Medizinthriller, KBV Verlag, Inhaltsangabe:
Ein Roman zum Thema ''Zweiklassenmedizin in der Grauzone'', dargestellt an einem Krebsmedikament, das nur für einen kleinen Kreis sehr wohlhabender Leute und - besondere Problematik - nur begrenzt auf etwa fünfzig Patienten verfügbar sein wird: Der amerikanische Pharmakonzern Paddington, Seeks & Co. hat einen der bemerkenswertesten Durchbrüche der Medizingeschichte erzielt: Endorphase-X ist ein bislang unbekanntes Enzym, mit dem die Geißel der Menschheit endlich besiegt werden kann: der Krebs.
Wie wählt man die Patienten aus, wenn das Mittel nur in sehr beschränktem Maße zur Verfügung steht?
Wieviel Geld kann man von Millionären oder gar Milliardären verlangen, die nach der Prognose der Ärzte dem sicheren Tode geweiht sind?
Den Wert des Geschäfts mit dem Überleben wird auf fünfzig Milliarden Dollar geschätzt. Für die Transaktionen sucht man einen Vermittler, der diskret und loyal, ausgestattet mit dem gebotenen Fingerspitzengefühl und der nötigen Skrupellosigkeit, mit einer Klientel todkranker Milliardäre und ihrem familiären Anhang umzugehen versteht. Man findet einen solchen Mann in Frank Carlsen, der alle wichtigen Voraussetzungen erfüllt: Studium der Medizin, Biochemie und Psychologie, Arbeit in deutschen und angelsächsischen Geheimdiensten, polyglott und hochintelligent - arbeitslos, pleite.

Chronologie:

MEHNERTS FALL, Politthriller, Ullstein 1981; überarb. Neuausgabe Rowohlt 1987

DIE TROPHÄE, Politthriller, Ullstein 1982; überarb. Neuausgabe Rowohlt 1987

AUGENSCHEIN, Politthriller, Ullstein 1983

EISZEIT FÜR MAULHELDEN, Kriminalkomödie, Ullstein 1984

DIE REGELN DER GEWALT, Roman über den Terrorismus, Rowohlt 1984

EIN FALL VON GROSSER REDLICHKEIT, Politthriller, Rowohlt 1985

ERFINDERGEIST, Thriller, Rowohlt 1985 (Deutscher Krimipreis 1986); Übers.: Edition Gallimard, Paris 1988
Neuausgabe: Klein & Blechinger, August 1997

DIE STUNDE DES GESCHICHTENERZÄHLERS, Politthriller, Rowohlt 1986 (Deutscher Krimipreis 1987)

DAS PRINZIP VON HELL UND DUNKEL, politisch-utopischer Roman, Heyne 1986

DER EMP-EFFEKT, Politthriller, Rowohlt 1986

DER AGENTENJÄGER, Spionagethriller, Rowohlt 1986

LINDERS LISTE, schwarze Kriminalkomödie, Rowohlt 1988

DIE FÜNFTE MACHT, utopischer Politthriller, Rowohlt 1989

DER KLEINE HERZOG, Politthriller, Rowohlt 1989

DAS VETERANENTREFFEN, Agententhriller, Rowohlt 199O (Deutscher Krimipreis 199O)

SCHAFSPELZ, Politthriller, Hardcover, Rasch und Röhring 1991; TB: Goldmann 1993; Verlag der Criminale, 2000

ROULETT, Gaunerkomödie, Rowohlt 1992; ROULETTE, Neuausgabe: Klein & Blechinger 1997

DIE ANDERE SCHWESTER, Politthriller, Hardcover, Rasch und Röhring 1992; TB: Goldmann 1994

DER MÄDCHENFÄNGER, Psychothriller, Hardcover, Rasch und Röhring 1993

SCHWARZER FREITAG, schwarze Kriminalkomödie, Rowohlt 1993
WINGER, Politthriller über den Rechtsradikalismus, Hardcover, Rasch und Röhring 1994

HARRIS, Psychothriller, Hardcover, Rasch und Röhring, Hamburg 1995

GEN CRASH (Pseudonym Peter Cahn) Thriller,, Schwarzkopf & Schwarzkopf 1994 TB: Ullstein, Dezember 1996

TROJANISCHE PFERDE, Politthriller über das Organisierte Verbrechen; Hardcover, Rasch und Röhring 1996

FEUERVOGEL - DAS OMEGA-TEAM (Pseudonym Mike Jaeger), Thriller, Rowohlt 1999

2999 - DAS DRITTE MILLENNIUM, Zukunftsthriller, Rowohlt 1999

ENDZEIT, FS-Wissenschafts-Thriller, Blitz-Verlag Windeck 2004

ENDORPHASE-X, Medizin-Thriller, KBV 2010

EINSTEINS GEHIRN, Kriminalroman, Gmeiner 2012

Bibliographie Erzählungsbände (Satire):

Einmal Sonne und zurück, Reisesatiren, Rowohlt 1985

Von Särgen und nächtlichen Schreien, makabere Satiren, Rowohlt 1986

......................................................................................................

......................................................................................................

Bücher zum Thema „Emotionale Intelligenz“/ „EQ-Training“:

„Montag oder Die Reise nach innen“, philos. Roman, Droemer, München 1998, Übersetzung ins Koreanische, Verlag Munhakdongne, Seoul 2004

„EQ-Training. Die Praxis der Emotionalen Intelligenz“, Langen Müller München 1999,Übersetzung ins Niederländische, Boch & Keun, Baarn 2000; Übersetzung ins Polnische, Wydawnictwo Amber, Warschau 2000

„Die Kraft der positiven Gefühle. Mit neuen Mentaltechniken innerlich frei werden“, dtv München, 12/2001, 2. Aufl. 6/200, 2

„Stehen Sie drüber! Sich sekundenschnell von emotionalen Problemen befreien“, mvg-Verlag München 2002

„Scanning – Neue Mentaltechniken gegen emotionalen Stress“, Verlag BELUGA NEW MEDIA, 2005/06

......................................................................................................

Drehbücher, Hörspiele und Treatments:

Winger, Kriminalhörspiel, WDR 1986; „STREIT UM DREI“, 8 Folgen, ZDF, 1999;

EISZEIT FÜR MAULHELDEN, Drehbuch 90 Minuten nach dem gleichnam. Roman, Ullstein, Radio Bremen;

Peter-Strohm, Drehbuch „ACHT MILLIONEN BIT“, Bayerisches FS; Drehbuch 45 Minuten;

Der Fuchs, Serienkonzept für SAT1 und Studio Hamburg;

MEHNERTS FALL, Treatment nach dem gleichnamigen Politthriller, filmpool Köln;

Winger, Kriminalhörspiel, letzte Wiederholung WDR 2003
......................................................................................................
......................................................................................................

2) PREISE UND AUSZEICHNUNGEN

1994 Literaturpreis Ruhrgebiet (für das Gesamtwerk)

1993 Krimi des Monats: SFB / Kultur aktuell (für „Der Mädchenfänger“)

1990 Deutscher Krimipreis (für „Das Veteranentreffen“)

1987 Deutscher Krimipreis (für „Die Stunde des Geschichtenerzählers“)

1986 Deutscher Krimipreis (für „Erfindergeist“)

......................................................................................................



Projekte

3) GRUNDLAGEN DER EMOTIONALE-INTELLIGENZ-THEORIE:

''Wir wissen zwar im Einzelnen recht genau, was wir jeweils wollen. Aber wir wissen nicht oder nur äußerst selten, warum wir wollen, was wir wollen.''

Hinsichtlich der zentralen Frage nach dem Sinn und Wert des Lebens ist die Geschichte der Philosophie eine Folge blamabelster Fehlschläge. Sieht man von – allerdings oft rudimentären und völlig ungenügenden – Ansätzen in der Antike, in der englischen Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, der deutschen Wertphilosophie, etwa bei Windelband, Rickert, Hartmann und Scheler oder der Existenzphilosophie nach dem Ersten Weltkrieg ab, gelang es bisher nie, überzeugend zu bestimmen, worin Wert und Ziel des Lebens bestehen.

Daniel Golemans Buch ''Emotionale Intelligenz'' (1995, deutsch 1996) wurde ein Weltbestseller. Aber viele Psychologen - und noch mehr Menschen, die Orientierung suchen - können mit seinen recht vage bleibenden Erklärungen wenig anfangen. Goleman zweifelte später in Interviews selbst an der Umsetzbarkeit seiner Thesen.

Inzwischen aber hat sich die Psychologie der Emotionalen Intelligenz hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung im Alltag entscheidend weiter entwickelt. Nun weiß man sehr viel genauer, was unter Emotionaler Intelligenz, bzw. Emotionaler Klugheit zu verstehen ist.

Definierte Goleman 1995 noch recht vage: ''Emotionale Intelligenz: Das ist die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen'' – so verstehen wir seit etwa 1999 besser, um was es sich bei dem ''guten Umgang'' mit Emotionen eigentlich handelt.

Emotionale Intelligenz ist nach neuesten Analysen die Realisierung von Attractio und die Verminderung von Aversio innerhalb des emotionalen Systems, in dem wir mit anderen Menschen interagieren, wenn wir nicht als Einsiedler leben (Peter Schmidt: ''Scanning'', 2006).

Attractio (von Spätlateinisch ''das Ansichziehen'') bezeichnet dabei die positive – ''attraktive'' – Gefühlsqualität, die in unseren Werterfahrungen und Motivationen, in Gefühlen, Emotionen, Stimmungen, Affekten und Leidenschaften identisch ist.
Die Attractio begründet alle Werterfahrungen. Werte sind nicht einfach identisch mit Sinneserfahrungen und können auch nicht lediglich nur gedacht werden, sondern Werte müssen gefühlt werden. Attractios sind nicht ''richtig'' im logischen Sinne, sondern allenfalls ''zweckmäßig''. Attractios sind kontingent, was die Forderung nach Toleranz und Pluralismus begründet.

Aversio (von Lateinisch ãversio – ''das Sichabwenden'') bezeichnet dagegen das negative Gefühlsmoment des Unangenehmseins, das in allen negativen Gefühlserfahrungen – wie z.B.: der Sorge, dem Schmerz, der Angst, der Langeweile, dem Unbehagen, der Aversion, der Depression – identisch ist.

Die Natur verfügt so gesehen nur über zwei einfache Methoden, um Objekte neben der intellektuellen Einsicht in Werte als Mittel für uns begehrenswert oder abstoßend zu machen: die Gefühlsauszeichnungen von Wahrnehmungen durch Attractio und Aversio.

Dieser phänomenologisch-analytische Ansatz, der auch von zahlreichen hirnphysiologischen Untersuchungen untermauert wird (Stichworte: ''limbisches System'', ''Mandelkern'', ''Dopamin'', ''Serotonin'', ''Endorphine''), führt zu weitreichenden Konsequenzen für die praktische Umsetzung von Emotionaler Intelligenz.
................................................................................................

4) 23 THESEN ZUR EMOTIONALEN KLUGHEIT:

1. Als eine Grundfrage der Philosophie sollte die Frage nach dem ''Wertvollsein'' angesehen werden: Was macht eigentlich, dass wir Objekte als wertvoll erfahren? Lässt sich das Wertvollsein auf einen Nenner bringen? Handelt es sich um ein Identisches? Oder gibt es so viel Wertvollsein, wie individuelle Objekte existieren? Oder ist die Frage nach dem Wertvollsein nur eine leere Begriffskonstruktion?

2: Das eigentliche Wertmoment kann nur eine Erfahrung sein, deren Wertvollsein evident ist, so wie sich phänomenologisch das Grünsein als Grünsein präsentiert und eine andere Qualität hat als Rotsein. Derartige Qualitäten müssen hinsichtlich ihrer wesentlichen Eigenschaften nicht mehr hinterfragt werden. Eine solche ''Wertqualität'' zeigt sich weder an den Dingen, Relationen und Abläufen noch im Denken, also Meinen von Bedeutungen oder in Empfindungen.

3: Etwas nur zu wollen, begründet noch keinen Wert. Bloßes Interesse begründet noch keinen Wert. Neugier begründet noch keinen Wert. Fasziniert zu sein begründet noch keinen Wert. Bloßes Erstaunen begründet noch keinen Wert. Ablehnung begründet noch keinen Unwert. Was ich will, worauf ich neugierig bin, was mich interessiert, fasziniert usw., kann mir im Gegenteil, sogar schaden und einen Unwert darstellen. Was ich ablehne, kann sich dagegen als Wert erweisen. Damit solche Haltungen als Wert gesehen werden, müssen sie entweder als Wert ''gemeint'' oder als Wert gefühlt werden. Gemeinte Werte sind aber zunächst gar keine originären Werte, sondern eben nur vermeint. Anders verhält es sich damit, schockiert zu sein oder Angst oder Freude zu erleben. Hier zeigen sich Gefühle, Emotionen, Stimmungen. Wird ein Wert gefühlt, dann besitzt er eine ''Gefühlsauszeichnung'', und diese ist im Kern qualitativ immer identisch. Die Vielfalt des Fühlens ist vor allem auf die Vielfalt der mit der Gefühlsauszeichnung erlebten Inhalte (Sinnesqualitäten, Empfindungen und Bedeutungen) zurückzuführen.

4: Nur im Fühlen zeigt sich der Wert, bzw. auch Unwert als ''Endwert''. Alle anderen Werte, die mit Recht so genannt werden dürfen, sind lediglich ''Werte als Mittel''. Werte können nicht lediglich ''gedacht'' werden. Sie sind auch keine bloßen Sinnesqualitäten oder Empfindungen. Gedankliche – gedachte oder verbalisierte – Bewertungen zielen in der Regel bestenfalls intuitiv auf Gefühle. Oft bleiben Bewertungen in bloßem Meinen stecken, dann fehlt ihnen die Verbindung zum gefühlten Endwert.

5: ''Gefühl'' ist wesentlich Angenehm– oder Unangenehmsein. Angenehm– und Unangenehmsein sind die unentbehrliche und notwendige Bestimmung des Gefühlsbegriffs (''notwendig'' in dem Sinne, wie drei winkelig untereinander verbundene Gerade ein Dreieck bilden oder wie die der räumlichen Ausdehnung nach kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten die Gerade ist).

6: Angenehm– und Unangenehmsein sind Erlebnisqualitäten sui generis. Angenehmsein und Unangenehmsein können auch ohne gedankliches Auffassen erlebt werden. Der Schmerz, wenn ich mir im dunklen Zimmer am Tisch das Knie stoße, bedarf nicht notwendig des Wissens, dass es sich um ein ''Tischbein'' und mein Körperteil namens ''Knie'' handelt, um erlebt zu werden.

7: Begriffe wie Lust (Aristippos, Epikur) oder Freude (Epikur) decken nicht den gesamten Bereich als angenehme empfundener Gefühle ab. Das Gefühl der Verantwortung, bzw. der Verantwortung nachzukommen, kann als angenehm empfunden werden, wir würden hier aber kaum von ''Lust'' sprechen.

8: Unsere Sprache hat für Angenehm– und Unangenehmsein keinen die ganze Skala positiver und negativer Gefühle umfassenden Begriffe entwickelt, daher fiel der Sachverhalt als identisches Quale (weitgehend) durch unser Wahrnehmungsraster.

9: Da es für den Sachverhalt keine eindeutigen Begriffe gibt, wird hier für die Gefühlsqualität des Angenehmseins in seiner ganzen Erlebnisbreite von subtilen bis hin zum starken Gefühl der Begriff Attractio gewählt und das negative Gefühlsmoment Aversio.

10: Empfindungen (z.B. Wärme, Druck) und Gefühle (Angenehm– und Unangenehmsein) sind nicht dasselbe, sondern Erfahrungsweisen völlig verschiedener Art. Die Empfindung der Wärme kann wie auch alle anderen Empfindungen als unangenehm oder angenehm erlebt werden, sich in ihrer Intensität ändern oder in die jeweils gegensätzliche Gefühlsauszeichnung wechseln. Das zu wissen ist wichtig (etwa bei Konflikten oder in der Therapie), weil man dann besser den Wechsel seiner Gefühle versteht. Und andere Menschen können bei gleichen Empfindungen völlig andere Gefühle haben (Toleranzgebot).

11: Attractio und Aversio sind kontingent, d.h. hypothetisch zwar verursacht, aber sie gehören nicht notwendig zu den Objekten, mit denen sich im Erleben als Gefühlsauszeichnung verbinden. Es gibt keine ''richtige'' Zuordnung von Gefühlsauszeichnung und Objekt, sondern nur nützliche im Sinne von Werten als Mittel, die zu weiteren Attractio–Erfahrungen führen und zur Verminderung von Unwerterfahrungen (Aversio–Erfahrungen). Dieser Umstand begründet die Relativität und Subjektivität unserer Werturteile, aber auch ihre scheinbare Objektivität, da Gefühlsauszeichnungen oft subtil sind und wir die Welt durch eine mehr oder weniger unbewusste Brille unser Gefühlsauszeichnungen betrachten.

12: Phänomenologisch gesehen sind wir intentional gewöhnlich ''in den Dingen'' und sehen die Einfärbung durch die Attractio oder Aversio explizit nur ausnahmsweise, bzw. müssen sie durch Vergleich und Unterscheidung erfolgern.

13: Die Attractio hat u.a. folgende wesentliche Eigenschaften: Sie ist lustvoll, attraktiv, angenehm, anziehend, ''in–sich–selbst–wertvoll''. Ihr Angenehmsein zeigt sich unmittelbar, anschaulich und evident, ohne notwendiges gedankliches Verständnis. Ihre Anziehungsqualität erweist sich darin, dass sie – für sich allein gesehen – bei direkter Erfahrung von jedermann gewollt wird. Sie wird in aller Regel nur abgelehnt, wenn dafür Gründe sprechen, die nicht in seiner ummittelbaren attraktiven Anschauung liegen (z.B., wenn bei der durch Heroin verursachten Lust erkannt wird, dass Heroin die Gesundheit schädigt und abhängig macht).

14: Was für die Attractio gilt, gilt mit dem Unterschied, dass es sich eben nicht um angenehme sondern unangenehme, schmerzliche und daher in der Regel abgelehnte Gefühlstönungen, also negative Erfahrungen handelt, auch für die Aversio.

15: Viele Wertwahrnehmungen sind Synthesen (Ganzheitsqualitäten) aus ''objektiv'' erscheinenden Gegebenheiten und kontingenten Gefühlen.

16: Attractio und Aversio sind im Gefühl, in der Emotion, der Stimmung, dem Affekt, den Körpergefühlen, dem Wertfühlen, den Leidenschaften identisch. Gefühle und Emotionen unterscheiden sich im Kern nicht. Dem (plausiblen) Alltagsgebrauch des Begriffs Emotion entsprechend handelt es sich bei Emotionen im Unterschied zu Gefühlen und Stimmungen lediglich um intensivere Erfahrungen von Aversio oder Attractio, die von körperlichen Reaktionen wie schnellem Puls, Hitze, Kälte, Zittern usw. begleitet werden.

17: Emotionale Klugheit besteht darin, Attractio zu vermehren und Aversio zu vermindern. Gleiches gilt folglich auch für Moral, Recht, Religion, Kunst, Erziehung, Politik, Literatur und Philosophie und die Wissenschaften.

18: Solche Wertvorstellungen können jedoch nicht egoistisch verwirklicht werden, sondern sind – von Ausnahmen abgesehen – nur im ''emotionalen System'' wechselseitiger Gefühlsbeziehungen erfolgreich, in dem wir mit anderen Menschen interagieren.

19: Da Attractio und Aversio kontingente Phänomene sind, ist die Voraussagbarkeit vieler Werterfahrungen illusionär.

20: Ein großer Teil unserer Werturteile beruht somit auf Scheinargumenten.

21: Wir bleiben oft in bloßen Werten als Mittel stecken, denen am Ende der Kontakt zur Gefühlsauszeichnung fehlt, die jeden Endwert begründen muss, damit es sich um echte und nicht nur vermeinte Werte handelt.

22: Durchschauen wir den Charakter unserer Werterfahrung, eröffnet sich damit ein weiter Bereich innerer Freiheit, Veränderbarkeit von Gefühlen und auch Toleranz.

23: Viele Irrwege und viel Leiden können vermieden werden, wenn wir unsere Handlungen mehr am Wertfühlen als an Ideen und Werten als Mittel orientieren und die hier in Ansätzen skizzierte ''Grammatik der Gefühle'' mehr und mehr zu beherrschen und praktisch umzusetzen lernen.
....................................................................................................

5) EMOTIONALE INTELLIGENZ UND EMOTIONALE PROBLEME:

Neue Techniken, emotionale Probleme zu bewältigen:

''Otto Normalverbraucher'' weiß – wie auch die meisten Therapiepatienten – in aller Regel nicht, was Gefühle von Emotionen, Stimmungen und Werterfahrungen unterscheidet und – noch wichtiger und folgenreicher: was solchen Erfahrungen gemeinsam ist. Mangelnde Motivation, Ängste, Ärger, Beleidigtsein, Impulsivität, Eifersucht, Wut, Unsicherheit, alle Arten von Affekten, Minderwertigkeitsgefühle, Verstimmungen, schlechte Laune, Unbehagen und zahllose andere emotionale Probleme lassen sich jetzt dank neuer Methoden gezielter als bisher angehen.

Grundlage dafür ist die Einsicht, dass wir dabei von der jeweiligen Bedeutung der Situationen absehen und unsere Aufmerksamkeit auf den reinen Gefühlsaspekt fokussieren können.
...................................................................................................

6) FOKUSSIERUNG AUF GEFÜHLE:

Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf dieses Unangenehm- und Angenehmsein, und zwar, ohne nach Ursachen zu fragen, ohne es zu bewerten, ja sogar, ohne es im Moment der Übung beeinflussen zu wollen (z.B. durch Verdrängen oder Festhalten), dann desensibilisieren wir damit das Gefühl: schmerzliches, belastenden Unangenehmsein nimmt ab oder verschwindet, zu verführerisches Angenehmsein verliert seinen oft zwanghaften Charakter.
..................................................................................................

7) PROBLEM-DESENSIBILISIERUNG:

Mit der sogenannten ''Problem-Desensibilisierung'' ist im Rahmen des EQ-Trainings (''EQ'' steht hier vor allem für ''emotionale Lebensqualität'') eine systematische, nur jeweils wenige Minuten dauernde Übung entstanden, die außerordentlich erfolgreich solche Problemgefühle angeht, wie zahlreiche Erfahrungen inzwischen belegen.

Die Problem-Desensibilisierung geht dabei deutlich über die aus der Verhaltenstherapie bekannten Verfahren hinaus indem sie klarer auf den Gefühlsaspekt fokussiert, besser die Bedingungen erfolgreichen Übens definiert und anders als lediglich bei der Therapie von Phobien den gesamten Bereich negativen Fühlens im Alltag angehen kann.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich nun auch sehr effektiv positive Gefühle (z.B. Sucht, sexuelle Obsessionen) beeinflussen und behandeln lassen.
....................................................................................................

8) KÖRPER-DESENSIBILISIERUNG:

Mit denselben Grundeinsichten und Methoden arbeitet auch ein neues Verfahren, um emotionalen Stress abzubauen. Dabei wandert die Aufmerksamkeit systematisch durch den Körper und spürt jene Körperbereiche auf, in denen sich unangenehme Gefühle zeigen. Diese werden wie bei der Problem-Desensibilisierung beeinflusst durch Zuwendung der Aufmerksamkeit in rein betrachtender Weise, also wiederum, ohne nach Ursachen zu fragen, ohne zu bewerten, ja sogar, ohne Unangenehmsein im Moment der Übung überhaupt beeinflussen zu wollen.

Mit dieser ebenfalls nur wenige Minuten dauernden Übung lässt sich gezielt die Intensität unangenehmer Körpergefühle mindern. Wir fühlen uns leichter, klarer und besser für schwierige Aufgaben gewappnet und sind deutlich weniger ängstlich. Die Reduktion der Angstbereitschaft wird besonders nach längerem Üben deutlich.
.....................................................................................................

9) WORTKLANGMEDITATION als Instrument gegen mentale Probleme:

Bei der Wahl eines geeigneten ''mentalen Instruments'', um Positivität des Fühlens zu steigern und Negativität zu vermindern, hat sich die aus der Mantrameditation des Yoga entwickelte sogenannte Wortklangmeditation gegenüber bekannten Verfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung als deutlich überlegen erwiesen. Wortklangmeditation ist keine ''esoterische'' Disziplin, auch wenn der Begriff Meditation dies nahe zu legen scheint, sondern beruht auf psychologisch klar definierten, rationalen Vorgaben.

Grund für diese verbesserte Effektivität ist auch hier wieder ein genaueres Verständnis der Gefühle, Emotionen, Stimmungen und Bewertungen.

In der Wortklangmeditation richtet man die Aufmerksamkeit auf einen gedachten Wortklang (das ist ein wegen seiner Klangeigenschaften geeignetes, bedeutungsloses Wort, und zwar in der Weise, dass weder die Wiederholungsfrequenz (lange Abstände, kurze Abständen, wechselnde Abstände der Wiederholung) noch die Qualität des Wortklangs (z.B. deutlich oder undeutlich, bildlich oder abstrakt, fein oder grob, nah oder fern, im Zentrum der Aufmerksamkeit oder an ihrem Rande, angenehm oder unangenehm) beeinflusst werden. Alle anderen Wahrnehmungen (Gedanken, Vorstellungen, Störungen) werden nicht bewertend wahrgenommen. Bemerkt man, dass man abgelenkt war, kehrt man ohne Kritik zum Wortklang zurück.

Die Anwendung dieser Regeln führt selbst bei sehr nervösen Menschen innerhalb von 10 bis 20 Minuten zu tiefer Entspannung. Da auch Angenehm- und Unangenehmsein zugelassen werden, verbessert sich die Introspektionsfähigkeit gerade hinsichtlich unseres meist unzulänglichen Verständnisses der Gefühle und es tritt eine allgemeine Desensibilisierung ein. Angstbereitschaft nimmt ebenso ab wie die allgemeine Überempfindlichkeit gegenüber negativen Gefühlen.

Mit dem speziell und genau definierten Umgang mit dem Wortklang ist zugleich auch ein Lernmodell für den Übenden gewonnen, wie demnächst im Alltag, in Aktion, aber auch und innerhalb weiterer Mentalübungen mit Bewertungen (''Gedanken'') und Problemgefühlen umgegangen werden kann – nämlich in derselben, effektiveren Weise.

Wortklangmeditation führt darüber hinaus zu einem bedingten Reflex. Die auf diese Weise hervorgerufene Entspannung und Desensibilisierung kann auch in Krisensituationen – z.B. bei traumatischen Erfahrungen, Unfällen, Affekten – durch einige Male Wiederholen des Klangs genutzt werden.

Wortklangmeditation ist nicht nur das gegenwärtig vielleicht am besten geeignete Mittel zum Stressabbau, zur seelischen ''Hygiene'' und Vorbeugung und zum besseren Umgang mit emotionalen Schwierigkeiten. Sondern die Technik dient auch als Basistechnik innerhalb des EQ-Trainings, um andere Methoden wie die Problem-Desensibilisierung, das Impulse-Setzen und die Ja-Nein-Technik effektiver zu machen: In der tiefen Entspannung gelingen Umorientierungen und Desensibilisierungen leichter.
.................................................................................................

10) PHILOSOPHIE DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ:

In den vergangenen Jahren entstand aufgrund umfangreicher Analysen eine neue Theorie über die Rolle unseres Fühlens und den Zusammenhang von Fühlen, Werten, Werterfahrungen und Werturteilen.

Obwohl seit Daniel Goleman (1995) der Begriff der ''Emotionalen Intelligenz'' zu den populärsten psychologischen Themen gehört, konnte bisher niemand befriedigend erklären, was genau darunter zu verstehen ist. Die Vermutung lag nahe, dass auch Golemans Skepsis hinsichtlich der praktischen Umsetzung von emotionaler Intelligenz oder emotionaler Klugheit auf dasselbe Manko zurückgeführt werden kann. Eine genauere Analyse zeigt jedoch, dass der Begriff durchaus Sinn macht und sich relativ präzise definieren lässt.

Voraussetzung dazu sind einige grundlegende Unterscheidungen. In meinen Arbeiten wird versucht – phänomenologisch und sprachanalytisch – eine neue Bestimmung der Begriffe Wert, Wertfühlen, Lebenssinn, Gefühl, Emotion, Stimmung zu geben.

Das wichtigste Ergebnis ist eine präzisere Analyse des Begriffs ''Wertvollsein'' als zentraler Frage sowohl nach dem Guten (Platon, Aristoteles), der ''Lust bzw. Freude'' (Aristippos, Epikur) und des ''idealen Ansichseins der Werte'' (Scheler, N. Hartmann), aber auch hinsichtlich gegenwärtiger Wertkonzepte.

Aus diesen Präzisierungen lässt sich auf ein hohes und weitverbreitetes Maß an ''emotionaler Desorientiertheit'' schließen, das bisher weder von der Philosophie noch der Psychologie hinreichend thematisiert wurde. So wird in meinen Büchern gezeigt, wieso Neurobiologie, Psychologie und Philosophie gleichermaßen darin versagt haben, uns zu erklären, was genau Gefühle sind und in welchem Verhältnis sie zu unseren Werterfahrungen und Sinnvorstellungen stehen.

Eine Schlussfolgerung dieser Analyse lautet: ''Fast die ganze Welt ist sich selbst entfremdet.'' Ein Zustand permanenter Desorientiertheit hinsichtlich allgemeiner Lebensziele und des Lebenssinns gehört heutzutage zur geistigen ''Normalausstattung''. Unsere Motive und Wertvorstellungen sind über weite Strecken Selbsttäuschungen.

Votieren wir deshalb für eine kopernikanische Wende unseres Selbstverständnisses - den entscheidenden zweiten Schritt der Aufklärung!

Peter Schmidt, letzte Aktualisierung: Oktober 2010

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Weiterführender Link mit Details zur Theorie der Emotionalen Intelligenz:

peter-cahn.culturebase.org/

Neuerscheinung 10/2010:
''Mythos Emotionale Intelligenz'', Kollateralverlag, Sulzbach, 264 Seiten

www.kollateral-verlag.de/produ...

Peter Schmidt - Mythos Emotionale Intelligenz

Verlagsankündigung:

Emotionale Intelligenz ist seit Daniel Goleman zum geflügelten Begriff geworden. Definierte Goleman noch, dabei handele es sich um „die Fähigkeit, unsere eigenen Ge­fühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen“, so wurde schon bald klar, daß eine so vage Defi­nition weniger nützt, als in die Irre führt. Denn was heißt es ei­gentlich, „gut“ mit Emotionen umzugehen?

Dem schönen Schein Emotionaler Intelligenz könnte man ange­sichts unserer gesellschaftlichen Verhältnisse durchaus die harten Fak­ten realer emotionaler Desorientiertheit entgegensetzen.

Denn neue Analysen zeigen, daß das autoritäre Verhalten des wertobjektivistischen Despoten, die Vorurteile des Selbstmör­ders, die Resignation des Verzweifelten, die emotionale Desori­en­tiert­heit des Nihilisten ohne falsch verstandene Gefühle kaum denkbar wären.

Neurobiologie, Psychologie und Philosophie haben gleicherma­ßen darin versagt, uns zu erklären, was genau Gefühle sind und in welchem Verhältnis sie zu unseren Werterfahrungen und Sinnvorstellungen stehen. Deshalb leben viele Menschen in ei­nem Zustand permanenter Desorientiertheit. Ihre Motive und Wertvorstellungen sind über weite Strecken Selbsttäuschungen.

Der Philosoph Peter Schmidt vollzieht mit „Mythos Emotionale Intelligenz“ die längst fällige koper­nikanische Wende unseres Selbstverständnisses – und liefert die fehlenden Ergänzungen und Korrekturen zum populären Begriff der Emotio­nalen Intelligenz

* gesellschaftlich
* psychologisch
* philosophisch und wissenschaftstheoretisch
* neurophysiologisch


Publikationen/Kataloge