Germania. Römischer Komplex (UA)
Theater an der Ruhr
Der Ausgangspunkt von Germania.Römischer Komplex (UA) ist Tacitus’ ethnographischer Bericht „Germania“, erschienen Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. In seiner Gegenüberstellung des Römischen Reiches mit, aus seiner Sicht, dem Fremden per se, dem Germanen, behauptete Tacitus eine undurchlässige Grenze, die bis heute eine Blaupause für die Erfindung des Fremden ist. Nicht ohne Grund wird dem Text nachgesagt, einer der gefährlichsten unseres Kulturkreises zu sein.
Macht will vergessen, der Dichter will erinnern. Mit Texten von Durs Grünbein, Antonella Anedda, Frank Bidart und Tacitus im Gepäck begibt sich Simone Derai zurück zum Knochenfeld der Varusschlacht. An den Ort, an dem für ihn die gemischten Gebeine der gefallenen Römer und Germanen von den gemeinsamen Geschicken derer berichten, die damals wie heute Ländergrenzen schützen oder überschreiten.
Schauspieler im Video
Petra von der Beek Dagmar Geppert Klaus Herzog Fabio Menéndez Steffen Reuber Gabriella Weber
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
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51. Mülheimer Theatertage: "Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften" von Martin Muser (Festival Plus)
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„Was, wenn wir einfach die Welt retten?“