Gewesen: Meredith Monk in Essen – WDR-Reihe ‚Musik der Zeit’
Angekündigt: Folkwang Woche Neue Musik – Adventure mit der Musikfabrik in Köln – Asphalt-Festival in Düsseldorf u.v.a.m.
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[Meredith Monk in Essen]
Im Juni gab es in Essen gleich mehrfach die Gelegenheit, in die Welt von Meredith Monk einzutauchen. Anlass war die Pina Bausch Professur, die sie seit Oktober 2025 innehatte und nun mit einem Konzert, einem Pressegespräch und einer Aufführung mit Studierenden ausklingen ließ. Die Gastprofessur wurde zum Wintersemester 2022/23 von der Folkwang Universität in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation eingerichtet, um mit dem klangvollen Namen der Wuppertaler Choreographin ebenso klangvolle Namen nach Essen zu locken. Nach dem vielbeachteten Auftakt mit Marina Abramović war mit Laurie Anderson schon einmal eine Stimmkünstlerin nominiert worden. Nachdem deren Beteiligung an Boykottaufrufen gegen Israel bekannt geworden war, trat sie ihre Professur jedoch nicht an. Stattdessen kam im Sommersemester 2025 der Performancekünstler und Bildhauer Miles Greenberg nach Essen und nun als bislang dritte im Bunde Meredith Monk. Im Rahmen von drei Arbeitsphasen und unterstützt von ihren Mitstreiterinnen Ellen Fisher und Katie Geissinger arbeitete sie mit 24 ausgewählten Studierenden unter dem Motto Dancing Voice/Singing Body, ein Motto, das ihren interdisziplinären, körper- und prozessorientierten Ansatz bereits gut zum Ausdruck bringt. Denn nicht das Erlernen elaborierter Gesangstechniken steht für sie im Mittelpunkt, sondern die Person als ganzes – mit ihren Möglichkeiten und Ressourcen, aber auch mit ihren Verletzlichkeiten und Grenzen sowie der Bereitschaft, diese zu überwinden. An der Folkwang Uni fühlte sie sich damit bestens aufgehoben, denn hier kommen mit Musik, Tanz, Schauspiel, Performance, Fotografie, Design und Wissenschaft die verschiedensten Disziplinen zusammen. All diese fanden sich in Monks Workshop wieder, der mit Mitwirkenden im Alter von 20 bis 39 Jahren aus 12 Nationen auch ansonsten bunt besetzt war.
Zu Meredith Monk muss man eigentlich nicht mehr viel sagen.1942 in New York geboren ist sie seit den 60er Jahren in der Kunst- und Musikszene präsent. Im Vordergrund steht dabei ihre Erkundung der Stimme jenseits sprachlicher Artikulation (‚words are pointy‘) und stets eingebettet in einen Kontext, der von der Lust am Experiment, der Lust an der Gemeinschaft und einer positiven Grundhaltung getragen wird. Der Anfang war für sie alles andere als leicht. Von der Mutter, einer zu ihrer Zeit bekannten Sängerin von Werbejingles, erhielt sie nicht die gewünschte Zuwendung, eine Sehstörung trug ihr Hänseleien ein. Gleichzeitig sorgte die zur Behandlung eingesetzte Dalcroze-Methode dafür, dass sie einen intensiven Zugang zu ihrem Körper bekam, der ihre Arbeit bis heute prägt. Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stieß sie zunächst auf Unverständnis. In der sehenswerten arte-Dokumentation Meredith Monk – Die Welt in ihrer Stimme werden frühe Kritiker zitiert, deren herablassende Selbstgefälligkeit heute geradezu grotesk anmutet. Aber, wie es dort heißt, Monk „ließ sich nicht abschrecken und preschte einfach vor.“ Inzwischen erfährt sie breite Anerkennung, die sich in einer Vielzahl von Preisen niederschlägt. Im Oktober 2025 wurde sie in Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und gerade erst erhielt sie den von der Akademie der Künste vergebenen Großen Kunstpreis Berlin. Ihr Werk ist mit einer von ECM herausgegebenen 13 CDs umfassenden Box und natürlich im Internet umfänglich verfügbar, sie persönlich zu erleben hat aber eine besondere Qualität. Obwohl sie aufgrund ihrer kleinen Statur in der Regel von allen anderen Anwesenden überragt wird, ist sie das Kraftzentrum. Kunst ist für sie Life changer und auch ohne dezidierte Positionierung ein per se politischer Akt, sie umfasst Freude, Risiko, Freiheit, Disziplin, Sehnsucht und Intimität und genau das strahlt sie aus. Im Umgang mit dem Nachwuchs hat sie eine interessante Beobachtung gemacht: Während sie die Vorgängergeneration als sehr zielgerichtet und businessorientiert erlebte, nimmt sie die gegenwärtige als neugierig, offen und ‚pure‘ wahr und gibt ihr mit auf den Weg, einfach ihr Ding zu machen und sich nicht zu sehr auf Institutionen zu verlassen.
In ihrem Workshop ist es Monk gelungen, die heterogene Folkwangtruppe zu einer Gemeinschaft zu verbinden, in der jeder seine Individualität bewahren kann. Zum Auftakt vereinigen sie sich farbenfroh gekleidet zu einer energievollen, spielerischen Choreographie. Immer wieder sind es kleine Gesten, Blicke und Berührungen, die das Geschehen tragen und zusammenhalten. Man merkt, dass für einige Tanz und der Einsatz der Stimme eine ganz selbstverständliche Ausdrucksform ist, andere betreten Neuland, doch gerade der Verzicht auf Perfektion, das Ertasten der eigenen Grenzen und der damit verbundenen Verletzlichkeit ist entscheidend und berührt. Denn auch wenn bei Monk Lebensbejahung und Empowerment bestimmend sind, werden die Schattenseiten des Lebens nicht ausgeblendet. Im Gegenteil, wie sie ausdrücklich betont, ist es wichtig sich den eigenen Ängsten zu stellen, denn Ignoranz und eingefrorene Emotionen können sich in unkontrollierbare Aggressionen verwandeln – ein Phänomen, das sich aktuell im Alltag wie auf globaler Ebene nur allzu gut beobachten lässt. Auf der Bühne begegnet uns Einsamkeit, wenn beim Phantom Waltz ein unsichtbarer Partner zum Tanz gebeten wird, Verlust und Vergänglichkeit, wenn die eigenen Vorfahren heraufbeschworen werden, doch stets schwingt bei aller Ernsthaftigkeit und Tiefe eine ordentliche Portion Humor mit. Begleitet werden die Darbietungen, die teils auf Monks eigenen Werken, teils auf gemeinsamen Improvisationen und konkreten Aufgabenstellungen beruhen, von Stimmexkursionen und einem minimalistischen Klavierspiel, dem nichts Mechanisches oder Strenges anhaftet, sondern das das Geschehen leichtfüssig grundiert und strukturiert.
Mit ihren Begleiterinnen Katie Geissinger und Allison Sniffin sowie der Tänzerin Ellen Fisher war Meredith Monk im Vorfeld im Folkwang Museum mit einem Querschnitt durch ihr Schaffen von den 70ern bis heute zu erleben. Niemand schnalzt, hechel, trillert, jault, jauchzt, krächzt und kickst so schön wie sie, aber es ist immer mehr als das. Im Scared Song lässt sie ihre Stimme über orgelartigen Klängen, in die irgendwann das Klavier einstimmt, wimmern, hecheln, sich überschlagen, sie stellt sich der Angst, transformiert sie und bietet ihr die Stirn. Auch die spitzen Worte haben ihre Berechtigung, wenn sie im Memory Song Erinnerungen heraufbeschwören oder die Eigenschaften einer Happy Woman durchdeklinieren, zu denen tender, patient und honest, aber auch sassy, greedy und reckless gehören. Mit ihrer verspielten Ernsthaftigkeit und lustvollen Beharrlichkeit vermittelt Monk etwas, das heute zur Seltenheit geworden ist, aber dringend gebraucht wird: Zuversicht.
[WDR-Reihe ‚Musik der Zeit’]
In der WDR-Reihe ‚Musik der Zeit‘ präsentierte das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Jonathan Stockhammer am 19.6. in der Kölner Philharmonie zwei Uraufführungen, die sehr unterschiedlich auf unsere als düster empfundene Gegenwart reagieren. Die im Kosovo geborene Anda Kryeziu nimmt diese bezugnehmend auf Achille Mbembe als nekropolitisch wahr, geprägt von der Allgegenwart des Todes, und stellt sich die Frage: „Wie sollen wir in einer gemeinsamen Zukunft weiterhin leben?“ Ihr ist natürlich bewusst, dass Kunst die Welt nicht auf unmittelbare Weise verändern kann, aber zumindest eine Spur möchte sie mit ihrem Komponieren hinterlassen, was bereits im Titel ihres neuen Werkes Timestamps – Everything leaves a Trace zum Ausdruck kommt. Konkret will sie, um der Reduzierung von Menschen auf anonyme Zahlen etwas entgegenzusetzen, jedem Musiker und jeder Musikerin eine individuelle Stimme geben und so ein Gegengewicht zur hierarchischen Struktur des Orchesters schaffen. Zu Beginn des Werks breitet sich über einem dunklen Pochen ein dichter Klangteppich aus, der nervös vibriert, teils schrille Höhen erklimmt und sich schließlich nach mehreren Anläufen entlädt und in einen melodischen Fluss ergießt, der solistisch von Instrument zu Instrument weitergereicht wird. Während ihrer kurzen Soli erheben sich die Spielenden und erlangen so eine ungewöhnliche Hör- und Sichtbarkeit. Aus der Reihe tanzen dürfen sie allerdings nicht, denn die ihnen anvertrauten Melodien sind recht brav geraten.
Auch Alex Paxton ist von Melodien fasziniert, in denen er eine „allgegenwärtige Kraft unserer Weltgesellschaft“ sieht und mit denen er ein „Höchstmaß an Menschlichkeit, Zauber und Kunstfertigkeit“ zum Vorschein bringen will. Allzu viel Ernsthaftigkeit ist aber dann doch nicht seine Sache. In Tunes to Live With erweitert er das WDR Sinfonieorchester um die WDR Big Band, fügt noch eine Jazzstimme hinzu und zappt sich in gewohnter Manier durch die Welt der Unterhaltungsmusik. Während die Musik mit beschwingten Melodien und auftrumpfenden Bläsern eine Dauerfröhlichkeit entfacht, knallt uns Sofia Jernberg in nicht zu überbietender Deutlichkeit den Ernst der Lage um die Ohren: „Can’t you see we’re nearly done? The world is fucked, the battle’s lost“. Um ihr Raum zu geben, versucht die Musik einige Mal innezuhalten, aber sie ist viel zu überdreht, um das lange durchzuhalten. Wie eine Form von akustischem ADHS kommt sie vom Hölzchen auf’s Stöckchen und wälzt sich rastlos vorwärts. Dies hat zur Folge, dass Jernbergs Gesang, vor allem ihre stimmlichen Eskapaden, die zum Avanciertesten gehören, das uns Paxton gönnt, trotz Verstärkung oftmals vom Getümmel verschluckt werden. Letztlich entpuppt sich der munter ausgekostete Big Band-Schwung als reines Als-Ob, so dass sich bald Ermüdung breitmacht, man lässt die Wogen über sich zusammenschlagen und treibt dem Ende zu, das nach 40 Minuten endlich erreicht wird. Insgesamt zelebriert Paxton eine mit Witz gewürzte Uneigentlichkeit, von der man eigentlich glaubte, man hätte sie schon hinter sich.
[Termine im Juli]
Köln
In der Kunststation Sankt Peter stehen Lunchkonzerte am 4. und 11.7. und ein Konzert in der Reihe 'Feldman Nights' am 17.7. auf dem Programm. Die Musikfabrik lädt ein zu einem Montagskonzert am 6.7. und kooperiert am 10.7. in der Reihe 'Adventure' mit der Hochschule für Musik und Tanz. Dort sind außerdem am 7.7 eine Foyer-Transformation, zeitgenössische Musik für Fagotte und ein Konzert der Kompositionsklasse sowie am 23.7. ein Masterabschlusskonzert Komposition zu erleben. In der Reihe 'ritual' erwarten uns am 1.7. Steloolive und Smoked Salt, in der Kirche Sankt Marien in Kalk erklingt am 3.7. Orgelmusik und Elektronik, in der Alten Feuerwache ist am 4.7. das Ensemble Motorik zu Gast, beim Chamber Remix treffen am 5.7. Kerstin de Witt und Gerald Hambitzer auf Andreas Voccia, vom 14. bis 17.7. befasst sich Soundtrack Cologne mit Musik und Sound in Film, Games und Medien und das Trio Himstedt/Müller/Kim ist am 17.7. im Block 7 mit freier Improvisation zu erleben.
Einblicke in die freie Szene bekommt man bei ON Cologne und Noies, der Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat wird die Ebertplatzpassage von der Reihe Bruitkasten bespielt, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat sendet FUNKT ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln und jeden letzten Mittwoch im Monat findet die Soirée Sonique im LTK4 statt. Dort startet am 30.7. außerdem das Centre Court Festival. Fast täglich gibt es interessante Konzerte im Loft und weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm, Musik in Köln und impakt sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.
Ruhrgebiet
Im Duisburger Lokal Harmonie ist am 8.7. Christina Zurhausen zu Gast.
In der Essener Folkwang Universität stehen das Impr%rchester am 1.7., eine Ex-Machina-Vorlesung am 2.7., Abschlussprüfungen Neue Musik am 3.7. und 4.7. sowie die Folkwang Woche Neue Musik vom 6.7. bis 9.7. mit einem Ausklang in Duisburg am 10.7. auf dem Programm. In der Neue Musik Zentrale wird am 7.7. die Improvisatinsreihe FRIM fortgesetzt. Das Part-Ensemble gastiert am 5.7. im Rahmen der Werdener Orgeltage in der Luciuskirche, im Rabbit Hole Theater erwarten uns das Quartett Camatta/Hengst/Schillings/Töpp am 2.7. und das Trio Nadien/Zurhausen/Schörken am 22.7. und vom 31.7. bis 2.8. wird das Sommerfest gefeiert. Am 25.7. präsentiert ein interdisziplinäres Künstlerteam unter der Leitung von Verena Barié in Sankt Maria Empfängnis ein Soundscaping-Projekt.
Im Makroscope in Mülheim an der Ruhr stehen am 10.7. das trio in feral in der Reihe ‚Divergenz/Konvergenz‘ und am 25.7. die eat-girls und Saeko Killy im Rahmen der Muhlheimer Zongtage auf der Bühne und vom 15. bis 19.7. heißt es in St. Engelbert Zuhören.
Düsseldorf
Im Rahmen einer Tagung der Hochschule Düsseldorf zum Thema ‚Dialektik der Technik: Chancen und Risiken der Digitalisierung und KI‘ am 2. und 3.7. finden Konzerte mit Christian Jendreiko, Irene Kurka und Christian Banasik statt. In der Robert Schumann Hochschule widmet sich die Reihe ‚Hungarian Roots‘ am 7.7. György Kurtág, die 13. Klangräume feiern am 12.7. 40 Jahre ART Ensemble NRW und in der Reihe ‚Frisch gepresst‘ sind die Komponistin Anne Krickeberg und die Flötistin Pia Marei Hauser am 21.7. in der Zentralbibliothek zu Gast. Beim Asphalt-Festival stehen das Arditti Quartet am 17.7., Vadim Neselovskyi und das Ysaÿe String Trio am 24.7. und das Ensemble Pulse und Tilo Weber am 31.7. auf dem Programm.
Sonstiges
Zeitgleich in der Traumathek Köln, dem Lichtturm Solingen und der Neuen Musik Zentrale Essen wird am 19.7. das WM-Finale unter dem Titel Schwalbe mit Live-Performance und Klangkunst flankiert.
In der Aachener Raststätte erklingt am 1.7. Synthesizer Jam, die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen kündigt die Reihe 'Hören und Sprechen über Neue Musik' am 3.7., aktuellen Jazz am 4.7. und Udo Zimmermanns Kammeroper Die weiße Rose am 17.7. an und im Ludwig Forum ist noch bis zum 20.9. eine Ausstellung der Klangkünstlerin Christina Kubisch zu hören und zu sehen (The Emergence of Sound). Zum Rahmenprogramm gehören auch Electrical Walks, Führungen und Workshops.
Die Bielefelder Cooperativa Neue Musik widmet am 6.7. den nächsten Jour fixe der im Februar verstorbenen Komponistin Éliane Radigue.
Die Detmolder Hochschule für Musik veranstaltet Konzerte mit dem Ensemble Earquake und mit dem HfM Percussionsensemble am 4.7. und einen Parcours aus Klanginstallationen am 8.7.
Die Museumsinsel Hombroich bei Neuss wird am 19.7. mit Wandelkonzerten u. a. mit ColLAB Cologne und der Posaunenklasse der HfMT bespielt.
Claudia Robles eröffnet ihre Ausstellung Ripples im Kunstverein Leverkusen am 11.7. mit einer Performance.
Beim nächsten Werkstattkonzert im BIS Kulturzentrum in Mönchengladbach am 5.7. feiert das ART Ensemble NRW sein 40-jähriges Bestehen.
Die aktuelle Improviserin in Residence des Moers Festivals Evi Filippou trifft am 17.7. auf Marina Tantanozi.
In der Kunsthalle Hangelar in Sankt Augustin bei Bonn begegnen sich am 5.7. Sebastian Gramss, Leonard Huhn und Thomas Sauerborn..
Die Formation The Dorf steht am 17.7. in Steinhagen auf der Bühne.
Im Wuppertaler Ableger der Kölner Hochschule für Musik und Tanz findet am 2.7. ein Konzert des instrumental-elektronischen Improvisationsensembles statt, im SophienQuadrat ist am 17.7. installative & visuelle Musik zu erleben und im ort wird am 3.7. die neue Reihe ‚Dam*n‘ eingeläutet.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.
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