|

Cabaret

Grillo-Theater (Schauspiel Essen)

Archive

Musical von Fred Ebb (Gesangstexte) und John Kander (Musik) Buch von Joe Masteroff Deutsch von Robert Gilbert

Die Nächte sind lang im Berlin der ausgehenden Zwanziger Jahre: Die Musik spielt bis in die frühen Morgenstunden, der Champagner fließt in Strömen, und die Mädchen sind schöner denn je. Leichter bekleidet übrigens auch: Glanz, Glamour, Dekadenz und Freizügigkeit haben Hochkonjunktur „Unter den Linden“. In zahllosen Nachtclubs und Kaschemmen tanzt, trinkt und feiert man den grauen Alltag hinweg, die ...
Die Nächte sind lang im Berlin der ausgehenden Zwanziger Jahre: Die Musik spielt bis in die frühen Morgenstunden, der Champagner fließt in Strömen, und die Mädchen sind schöner denn je. Leichter bekleidet übrigens auch: Glanz, Glamour, Dekadenz und Freizügigkeit haben Hochkonjunktur „Unter den Linden“. In zahllosen Nachtclubs und Kaschemmen tanzt, trinkt und feiert man den grauen Alltag hinweg, die Inflation, die Armut, die Arbeitslosigkeit und die Angst vor der Zukunft gleich mit. Keine Frage: Hier lässt es sich leben – wenn man Geld hat. Der junge, amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw hat keines, aber dafür das Glück, sich schon auf der Reise nach Berlin mit dem sympathischen Ernst Ludwig anzufreunden. Der bringt ihn nicht nur bei der tatkräftigen Witwe Fräulein Schneider unter, sondern auch gleich am ersten Abend in den Kit Kat Klub, den „heißesten Platz von Berlin“. Hier lernt Cliff den Star der Show, die unwiderstehliche Nachtclub-Sängerin Sally Bowles, kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Und auch Cliffs Hauswirtin Fräulein Schneider findet in Herrn Schulz, dem schüchternen jüdischen Obsthändler, ein spätes Glück. Doch während in der kleinen Pension am Nollendorfplatz der Himmel noch voller Geigen hängt, ziehen über Deutschland dunkle Wolken auf …

1929 kam der britische Schriftsteller Christopher Isherwood nach Berlin – und war fasziniert von der brodelnden Atmosphäre der noch jungen Republik, die zwischen Weltwirtschaftskrise und Machtergreifung der Nazis geprägt war von Unterhaltungsindustrie und Vergnügungssucht, von sozialen Spannungen und politischer Gewalt. Seine Tagebuchskizzen wurden unter dem Titel „Goodbye to Berlin“ veröffentlicht und als Vorlage des Musicals „Cabaret“ weltberühmt. 1966 am New Yorker Broadway uraufgeführt, gewann das Musical acht amerikanische „Theater-Oscars“, die Tony-Awards; die Filmversion mit Liza Minnelli zog 1972 mit acht „echten“ Oscars nach.

In Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste und mit freundlicher Unterstützung der GENO BANK ESSEN.

Titelfoto und Bilderstrecke: Birgit Hupfeld
schauspiel-essen.de/stuecke/cabaret.htm
Archive

  • Inszenierung
  • Musikalische Leitung
  • Choreographie
  • Bühne
  • Kostüme
  • Dramaturgie
  • Conférencier
  • Clifford Bradshaw
    Thomas Meczele
  • Ernst Ludwig
  • Fräulein Schneider
  • Herr Schultz
  • Fräulein Kost
    Marieke Kregel
  • Sally Bowles
    Janina Sachau
  • Kit Kat-Girl Rosie
    Eva Löser
  • Kit Kat-Girl Helga
    Stefanie Köhm
  • Kit Kat-Girl Texas
    Florentine Kühne
  • Kit Kat-Girl Hildegard
    Karen Müller
  • Kit Kat-Boy Bobby
    Philipp Nowicki
  • Kit Kat-Boy Victor
    Jan Rogler
  • Kit Kat-Girl Fritzi, Gorilla-Mädchen
    Miriam Anna Schwan
  • Two Ladies
    Miriam Anna Schwan
  • Kit Kat-Band
    Philipp Zdebel
Enter Onepager
1

slide_title_1

slide_description_1

alt_text_onepager_description_1
slide_headline_2
2

slide_title_2

slide_description_2

alt_text_onepager_description_2
slide_headline_3
3

slide_title_3

slide_description_3

alt_text_onepager_description_3
slide_headline_4
4

slide_title_4

slide_description_4

alt_text_onepager_description_4
Create / edit OnePager